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Hockeyturnier KÖTHEN 2018 - ein Gedicht!

Olav Kühl 10.06.2018

 

Der FREITAG

Freitag war´s auf der A2
der TSV war auch dabei.
Man sah aus allen Landesteilen
die Hockeyteams nach Köthen eilen;
um mit viel Sonne – ohne Wind
ein Zelt zu bauen – ganz geschwind
und Tisch und Stuhl zusammenzustellen –
um sich zueinander zu gesellen.
Der Abend lud zum Schwatzen ein;
bei Käsestückchen, Wasser, Wein.
So ist es halt in Mode
beim TSV Bemerode,
dass Kinder, Eltern, Tröten
kommen zum Camp nach Köthen.

Der SAMSTAG

Um 9:00 Uhr in der Morgenstund
tat es die Sirene kund,
dass 64 Hockeyteams
tauschten Stutzen gegen Jeans
und in 181 Spielen
(die den Eltern sehr gefielen)
485 Tore schossen –
und das hat jeder wohl genossen!
Abwechslung gab es zwischen den Spielen
beim Grillstand, Sandwich und den vielen
Möglichkeiten zum Zeitvertreib -
eine Wohltat für so manchen Leib.
Es schonte auch der Eltern Geld,
die nahe „Köthner Badewelt“.
Dann, nach dem Tag – der Pizzaturm
nach oben wuchs – doch bis ein Sturm
dem Wachstum machte gar ein Ende –
schnell halfen viele Hände
den Unrat zu entsorgen -
das nahm die Angst vorm Morgen.
So ist das halt – beim TSV,
wenn man sich hilft, gilt das als schlau!

Der SONNTAG

Zum Frühstück gab´s an beiden Tagen
eine Wohltat für den Magen.
Das ganze Frühstück – wie es stand –
dargeboten von Köthener Hand.
Egal ob Kaffee, Brötchen, Brotbelag
hiervon gab´s reichlich – jeden Tag!
Die Marmelade – ihr ahnt es schon,
war aus „Mutterns Produktion“.
Die Spiele warn´ ein Augenschmaus
ging auch mal eines „anders“ aus;
denn Grund zum Lachen gab es viel -
und das ist wohl das Wichtigste am Spiel.
Zum Abschluss dann der Lohn der Qual –
es gab Medaille und Pokal;
und dann auch noch als „Lohn fürs Tun“
ein Foto mit dem Sponsorhuhn.
Nach der Ehrung dann: „Das war´s“.
Wir hatten jede Menge Spass;
und noch das Jubeln in den Ohren
beim Starten der Motoren;
denn heimwärts ging`s mit Pack und Zelt
ins Zentrum unserer Hockeywelt.


Ein Dank an die, die immer schon
betraut mit der Organisation,
den Wettkampf aus der Taufe heben
und die Zeltstadt fülln` mit Leben.
Ein Dank an Eltern – Mitgereiste.
Ein Dank an Brüder uns im Geiste.
Wir danken, dass es Freude gab,
den Trainern und Betreuerstab.
Der größte Dank jedoch der sei
an unsere Kinder, die trotz Geschrei
auf dem Platz ihr Bestes zeigen –
vor dem wir uns dann auch verneigen!

Liebe Leute – seid so fein
und bringt euch in den Sport mit ein.
Kein Sportverein, dem es gut nützt,
wenn jeder nur sein Nichtstun schützt!
So endet der Bericht – wie es mal war;
wir freuen uns aufs nächste Jahr.
Drum liebe Leute - seid dabei,
im nächsten Jahr auf der A2.

PS: Die Bundesstraße B6 lässt sich herrlich fahren, hat aber so seltsame Reimwörter.